Evaluation des 3LGM² und des 3LGM²-Baukastens
Im Rahmen des DFG-Projekts "Das Drei-Ebenen-Metamodell (3LGM²) als
Instrument für die strategische Planung und Überwachung von Krankenhausinformationssystemen"
wird das 3LGM² und der 3LGM²-Baukasten evaluiert.
Die Modellierung von Informationssystemen mittels des 3LGM² erfolgte bisher maßgeblich im Umfeld der Forschungsgruppe, die an der Entwicklung des Meta-Modells beteiligt war. Erfahrungen von anderen potentiellen Anwendern liegen nicht vor. Damit sich das 3LGM² auf dem Gebiet der Modellierung von Informationssystemen durchsetzt, muss es hinsichtlich des Modellierungsaufwandes und des Nutzens, den 3LGM²-Modelle für das Informationsmanagement bedeuten, evaluiert werden. Des Weiteren soll auch die Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit des 3LGM²-Baukastens bewertet werden.
zur Projekt-Website www.3lgm2.de
IT-Unterstützung für die Integrierte Versorgung
Das Universitätsklinikum Leipzig AöR (UKL) plant mit der AOK einen Vertrag zur Integrierten Versorgung nach § 140a-d SGB V abzuschließen. Ziel ist es, die Versorgungsqualität durch eine engere Kooperation von ambulantem und stationärem Bereich zu verbessern. Eine einheitliche Dokumentation und die Kommunikation zwischen den beteiligten Leistungsträgern spielen dabei eine entscheidende Rolle.
TP 1: IT-Konzept
In diesem Teilprojekt wird ein IT-Konzept erarbeitet, in dem
die Möglichkeiten der Kommunikation zwischen niedergelassenem Bereich und UKL erläutert werden.
TP 2: Systemanalyse
Gegenstand dieses Teilprojekts ist die Analyse der IT-Infrastruktur der potentiellen niedergelassenen Partner.
TP 3: Test und Konzeption
Dieses Teilprojekt schließt Konzeptionen und Tests zur
- Extraktion der Patientendaten aus den Praxis-EDV-Systemen
- sichere Übertragung der Patientendaten
- Integration der Daten in die elektronische Patientenakte des UKL
- Integration von Daten des UKL in Praxis-EDV-Systeme
ein.
KIS-Monitor
Die Fortentwicklung eines Informationssystems ist zentrale Aufgabe des strategischen Informationsmanagements. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, muss das Management regelmäßig über den Stand des Informationssystems informiert sein. Dabei genügt es nicht, eine Dokumentation der logischen und physischen Komponenten des Informationssystems zu pflegen. Vielmehr bedarf es einer Rückkopplung, wie das Informationssystem durch die Anwender genutzt wird, welche Anforderungen die Anwender an das Informationssystem stellen und an welchen Stellen Probleme auftreten. Anhand dieser Informationen ist es möglich, die Qualität des Informationssystems zu bewerten, Defizite zu erkennen und ggf. neue Projekte anzustoßen.
Ziel dieses Projekts ist
- die Vervollständigung und Präzisierung der relevanten Kenngrößen und Fragestellungen
- die Realisierung einer ersten Auflage des KIS-Monitors und
- die Planung des weiteren Betriebs des KIS-Monitors.
SIM-Monitor
Die Fortentwicklung eines Informationssystems ist zentrale Aufgabe des strategischen Informationsmanagements. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, wird für das Informationssystem des UKL für einen Zeitraum von jeweils 3 Jahren ein strategisches Rahmenkonzept entwickelt, in dem der zukünftige Zustand des Informationssystems beschrieben wird und die Maßnahmen spezifiziert werden, die notwendig sind, um diesen Zustand zu erreichen. Um adäquat planen und steuern zu können, benötigt das Informationsmanagement Informationen darüber inwieweit die gesteckten Ziele erreicht wurden und wo noch Verbesserungsbedarf besteht.
In diesem Projekt soll ein Werkzeug etabliert werden, dass dem strategischen Informationsmanagement, insbesondere dem CIO und den Mitgliedern der IT&Organisationsberatung, regelmäßig Auskunft darüber gibt, inwieweit die Ziele des aktuellen strategischen Rahmenkonzepts erreicht wurden.
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